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Märchen




 
Der Trompetengeier

(Rondeau)

Ich träume wirres Zeug: Da fliegt ein Geier,
nicht deutlich, hinter einem Wolkenschleier,
und bläst Trompete  - was für ein Getute!
Wozu, warum? Was will er denn, der Gute?
Warum spielt er nicht – sagen wir mal – Leier?

Jetzt landet er an einem kleinen Weiher
und weckt mit seinem Lärmen einen Reiher,
der still und ahnungslos im Schilfe ruhte.
Ich träume wirres Zeug.

Der Geier stellt sich vor: „Ich heiße Meier
und übe, wie du hörst, für eine Feier.
Das Feiern, weißt du, liegt bei mir im Blute.“
Doch – sagt er – nun sei’s Zeit, daß er sich spute.
Er male schnell noch ein paar Weihnachtseier.
Ich träume wirres Zeug.


© Oswald Köberl 2007


Froschkönig

seit Menschengedenken
hockt er in seinem Teich und
gibt Acht dass oberhalb der
Schlammgrenze die Jahre
zusammenwachsen

beim ersten Regentropfen
reckt er seinen Kopf
aus dem Morast
und beginnt pflichtbewusst zu quaken

mit sich und der Welt zufrieden
dümpelt er zurück
ins ewige Halbdunkel

wenn er anfängt
mir den Erdkreis zu erklären
verlass ich den Tümpel.
  
© Karin Rohner 2003






Schneewittchen
Die Kleine Wasserfrau
Stranddornröschen
Rapunzel
Märchenhaft
Froschkönig, Trompetengeier

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