Liebesgedichte
Liebessprüche
Freundschaftsgedichte
Abschiedsgedichte
Bildergalerie
Geburtstagsgedichte
Valentinsgedichte
Ostergedichte
Muttertagsgedichte






Alles Theater! (3)

Dialog in Triolettform zwischen cameleon (cam) und

Don Quixote (DQ) - im Forum Dulzinea - Dezember 2003.
(Fortsetzung)



X. Wo denkst du hin?

Oh nein, mein Mädchen, mach dir keine Sorgen.
Das Götz-Zitat? Das wär ja fürchterlich....
Nein - mein Zitat (ich hätt's zwar gern verborgen)
klingt völlig anders, mach dir keine Sorgen.

Paß auf - es gilt am Abend wie am Morgen
und sagt: "Ich liebe dich so wie du mich"...
Jetzt weißt du es und mußt dich nicht mehr sorgen.
Kein Götz-Zitat - und gar nicht fürchterlich.

DQ 27.12.2003



XI. Schwarzer Peter

Wie soll ich wissen, ob und wen ich liebe?
Der schwarze Peter liegt jetzt ganz bei mir.
Gesetzt den Fall, es wär'n nur heiße Triebe,
die in mir wuchern - sag mir, wär das Liebe,

die nicht mal bis zum Morgengrauen bliebe?
Wir stünden bald mit leeren Armen hier.
Wenn du mich liebst, so wie ich dich... ist's Liebe?
Ach, schwarzer Peter, komm doch her zu mir!

cam 27.12.2003



XII. Schon unterwegs

Mag ich auch schwarzgefiedert zu dir fliegen -
die Feder, die dies schreibt, ist taubenweiß.
Wenn Tag und Nacht sich in den Armen liegen,
will ich auf schwarzen Schwingen zu dir fliegen.

Dann wird dich zart dein alter Rabe wiegen,
und unsre Flamme lodert hoch und heiß.
Er kommt, dein schwarzer Peter, sieh ihn fliegen...
Vielleicht wird er bei dir noch taubenweiß.

DQ 27.12.2003



XIII. Heimlich

Heimlich deinem Wort zu lauschen,
O, verheißungsvolle Nacht!
Weite Schwingen hör ich Rauschen.
Deiner Stimme Rabenplauschen...

Sanfte Schnabelhiebe tauschen...
Was hast du da angefacht?
Spürst du, wie die Flammen bauschen?
O, verheißungsvolle Nacht!

cam 28.12.2003
 

 


 

  XIV. Märchenlied

Manch liebes Märchen möchte ich dir singen,
soweit die Rabenstimme dies vermag...
ja, aus dem Krächzen wird ein feines Klingen,
so zart will ich das liebe Märchen singen.

Du fühlst es tief in deine Träume dringen
und wirklich werden dann bei Tag.
Ganz zaubermild will ich das Märchen singen -
soweit die Rabenstimme dies vermag.

DQ 28.12.2003
 

XV. Apropos Märchen

Ich steh nicht auf weiße Tauben.
Find die Viecher fürchterlich.
Weiß nicht, warum alle glauben,
Frauen stehn auf weiße Tauben.

Wenn sie mich auch mal berauben:
Schwarze Raben liebe ich!
Geh mir los mit weißen Tauben,
märchig, kitschig, fürchterlich...

cam 28.12.2003


XVI. Hörst du...

Hörst du zur Mitternacht die Glocken läuten,
berührt von unsichtbarer Geisterhand?
Siehst du die Flammenzeichen, schwer zu deuten,
wenn mitternachts vom Turm die Glocken läuten?

Verblichne sinds, die nie die Schuld bereuten:
Nun flattern sie im weißen Bußgewand,
und wenn zur Mitternacht die Glocken läuten,
geschiehts durch eine fahle Knochenhand...

DQ 28.12.2003


XVII. Arme Seele

Wenn im Chor die Wölfe heulen,
schaurig, traurig - flüchten sich
aus dem Wald die Waldohreulen,
wenn im Chor die Wölfe heulen,

blinde Augen, schwarze Beulen -
und ein Herz mit Messerstich.
Hörst du nachts die Wölfe heulen,
arme Seele, rette dich!

cam 29.12.2003


Kra-Kra, Alte Hexe, Mond
Mitternacht, Traumsalat...
Wo denkst du hin, Schwarzer Peter...
Lunare Kapriolen
Geistertarot
Nachtgespenst




Kurzprosa
Trauergedichte
Bärengedichte
Gezeitenkalender
Lübeck -Meer
Nachtgedichte
Katzengedichte
Liebe-Zicken
Herzschmerz


Impressum

Textebereich:

Raben-Eule

Copyright © 2004 by
Liebesgedichte-Liebes-Gedichte.de

Lyrik (allgemein) Top1000